Der 85-jährige Papst Benedict XVI. ist am 28. Februar wegen "schwindender Kräfte" freiwillig zurückgetreten.
Als Atheist war ich geschockt! Ich hatte mich darauf eingerichtet, wie schon bei Papst Johannes Paul II., der kurz vor seinem 85. Geburtstag starb, dem aktuellen Papst beim Dahinsiechen zuzusehen. Ich fand es wichtig, dass uns allen Normalsterblichen vor Augen gehalten wird, nur Gast auf Erden zu sein und ein endliches Leben zu besitzen.
Viel ist über diese Anmaßung von Herrn Ratzinger geschrieben worden. Auch mich befremdete die Verweltlichung des Stellvertreter Christi auf Erden, diese Flucht aus dem Amt. In meinen Augen ist das Ansehen der Rolle "Oberhaupt der Kirche" auf immer beschädigt.
Ich weiß nicht, was der Ex-Papst für die römisch-katholische Kirche erreicht hat, also welchen Wert er inne hatte. Dass er sich aber über Gott stellt, anstatt ihm gnadenlos bis zum letzten Atemzug zu dienen, kann keine Meisterleistung gewesen sein. In dem Rücktritt des Deutschen sehe ich Egoismus - der Gelehrte mochte lieber weiter Bücher schreiben und seine Rente genießen.
Wie soll ich den katholischen Glauben ernst nehmen können, wenn der Glaubensführer Liebe zu Gott und seinen Geboten predigt, sich als auserwählt präsentiert, sein Leben Gott widmet und dann plötzlich einfach kündigt?! Was ist Papstsein?
Ich verstehe Herrn Ratzinger. Er ist eben doch nur Mensch wie Du und ich. Er war die Arbeit leid. Doch er hätte sich nicht wählen lassen dürfen. Er wirkt nicht wie ein würdiger Nachfolger des Apostels Petrus. Er hatte nicht den Mumm, ganz auf Gott zu vertrauen und alles zu geben. Seine Verbindung zum heiligen Vater war nur vorgetäuscht. Gäbe es einen Gott, er hätte Benedict rechtzeitig zu sich gerufen.
So denke ich halt!
Ich versammle hier Denk-Steine, die über den Tellerrand hinausschießen.
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2. März 2013
Papst ist auch nur ein Job!
26. April 2011
Missionierung unerwünscht
Wieso versuchen Christen gern mit großem Eifer, jemanden wie mich von ihrem Glauben zu überzeugen? Das frage ich mich besonders, wenn ich z.B. "Zeugen Jehovas" regelmäßig meine Straße abschreiten sehe. Ich kenne keinen Gott, sondern weiß nur um die Natur und das Universum.
Die Internetrecherche ergibt: Die Christen als Besserwisser machen Werbung für ihre Religion, weil es einen Missionsbefehl von Jesu an seine Anhänger gab. Wir sollen Gottes Gebote befolgen. Wenn es "Gott" gäbe, würde ich annehmen, bräuchte es dieser Zuarbeit nicht. ER würde direkt mit mir Kontakt aufnehmen und mir einen Mitgliedsantrag austeilen. Ich wüsste gern, wozu Gott eine Schar von an ihn Glaubenden benötigt, also was er davon hat. Die Verbreitung des christlichen Glaubens ist wohl eher eine Eigennützigkeit der Kirche, vermute ich, denn eine große Gefolgschaft bedeutet Machtausübung auf Erden.
Die Internetrecherche ergibt: Die Christen als Besserwisser machen Werbung für ihre Religion, weil es einen Missionsbefehl von Jesu an seine Anhänger gab. Wir sollen Gottes Gebote befolgen. Wenn es "Gott" gäbe, würde ich annehmen, bräuchte es dieser Zuarbeit nicht. ER würde direkt mit mir Kontakt aufnehmen und mir einen Mitgliedsantrag austeilen. Ich wüsste gern, wozu Gott eine Schar von an ihn Glaubenden benötigt, also was er davon hat. Die Verbreitung des christlichen Glaubens ist wohl eher eine Eigennützigkeit der Kirche, vermute ich, denn eine große Gefolgschaft bedeutet Machtausübung auf Erden.
Denkstein von
Frank Rahde
um
12:47
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Meinung(en)
Sujets:
Christentum,
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